Umwelt
In der Bandbeschichtungsanlage wird kaltgewalztes, ungeglühtes Kaltbreitband und verzinktes Material kontinuierlich nach einem Reinigungsprozess ein- oder beidseitig mit Lack oder Folien beschichtet.
Reinigung des Bandes
Nach einem mehrstufigen Reinigungsverfahren wird das Band mit Wasser gespült und getrocknet. Die Abwässer der Bandreinigung werden in einer Abwasserreinigungsanlage gemeinsam mit den Abwässern aller Bandbeschichtungsanlagen gesammelt, gemeinsam vorgereinigt und letztlich nach einer automatischen Kontrolle der Grenzwerte in die Kläranlage nach Asten abgeleitet.
Beschichtung des Bandes
Während dem Beschichten (Lackieren) und Trocknen des Bandes entweichen Lösungsmittel, die organische Kohlenwasserstoff-Verbindungen enthalten. Die Lösemitteldämpfe werden abgesaugt und einer regenerativen Nachverbrennungsanlage zugeführt, wodurch Emission von Kohlenwasserstoff-Verbindungen vermieden wird.
Am Kamin werden die Emissionsdaten der umweltrelevanten Schadstoffe (Kohlenwasserstoff-Verbindungen Corg und CO) ständig überwacht und gemessen. Die Emissionsdaten werden halbstündlich an die lokale Linzer Umweltbehörde (Umwelt-Technik-Center Linz) online übermittelt. Die Behörde kann dadurch die Einhaltung der strengen Grenzwerte jederzeit überprüfen.
Kühlung des Bandes
Nach der Beschichtung des Bandes wird das Band mit vollentsalztem Wasser auf ca. 50 °C abgekühlt. Das Kühlwasser zirkuliert in einem geschlossenen System und wird über einen Wärmetauscher gekühlt. Durch den Wärmetauscher fließt Donau-Wasser, das wieder in die Donau zurückgeführt wird.
Abfälle
Der anfallende Schrott wird zur Gänze im Stahlwerk wiederverwertet. Anfallende Hydrauliköle werden in flexiblen Abständen erst dann gewechselt, wenn Überprüfungen eine zu mindere Qualität des Öles ergeben. Sämtliche Öle werden in der Hochofenanlage I stofflich verwertet.