Überblick

gl√ºhende KohleIn der Kokerei der voestalpine werden jährlich rund 1,4 Millionen Tonnen Koks produziert. Koks ist neben Eisenerz der zweitwichtigste Einsatzstoff bei der Roheisenerzeugung im Hochofen.




Zur Herstellung von Koks wird eine spezielle, schwefelarme Steinkohlenmischung in Kokskammern unter Luftabschluss bei über 1.260 °C erhitzt – man nennt diesen Vorgang auch Verkokung. Als Nebenprodukte fallen Kokereigas, Schwefelsäure und Teer an. Sie werden entweder innerhalb der voestalpine weiter verwendet – wie zum Beispiel Kokereigas als Reduktionsmittel im Hochofen - oder in der chemischen Industrie benötigt. Nach zahlreichen Modernisierungsschritten und den Einsatz neuester Technologien gilt die Kokerei der voestalpine heute in Sachen Umweltschutz als Vorzeigebetrieb in Europa.